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Die Lechenicher Stadtgarde –
Ein Traditionscorps mit junger Geschichte

Im Gleichtakt wirbelnde Beine, temperamentvoll-elegante Schrittfolgen, schwungvolle Pirouetten – fetzig-feurige Tänze zu mitreißenden Rhythmen; es dauert nur Momente und schon ist jeder Jeck im Saal auf absolute Hochstimmung gebracht.

Die professionell choreografierten und in vielen schweißtreibenden Trainingsstunden geübten und perfekt dargebotenen Tänze sind zweifellos das unverwechselbare Markenzeichen der Lechenicher Stadtgarde, mit denen sie in ihrer verhältnismäßig jungen Geschichte – 1997 gegründet – orientierende Maßstäbe für andere Traditionscorps setzte. Dabei werden traditionelle Corpstänze neben fetzigen Showtänzen auf die Bühne gebracht, die das Publikum regelmäßig von den Stühlen reißt.

Das ist es aber nicht alleine. Ein optisch prächtiges Bild zeigen die Gardisten ihrem Publikum beim Einmarsch und auf der Bühne ... mit ihren blitzsauberen, schmucken weiß-roten Uniformen, auf den Köpfen imposante Federbusch-Dreispitze, die blinkenden Säbel im Gleichtakt schwingend, begeistert den eigenen Gardemarsch schmetternd – ziehen sie in die Säle ein. Die Uniformen lehnen sich übrigens an den Parademonturen der preußischen Kürassiere an; ähnliche trägt die Kölner Prinzengarde.

Militärisch jeck

Warum müssen sich Karnevalsjecken eigentlich in Kostüme wanden, die soldatischen Ursprung haben und damit nicht unbedingt und auf den ersten Blick fröhliche Symbolik verkörpern? Nun, erstens geht man im Rheinischen mit streng Militärischem doch etwas lockerer um; es ist mehr – und vordergründig – das farbige Bild historischer Uniformen, das Menschen zu jeder Zeit besticht.

Traditionscorps wissen das und ihre Mitglieder haben Spaß an d'r Freud an und in historischen Uniformen. Aber da gibt es noch einen anderen, hintergründigen Aspekt und der bezieht sich auf die Persiflage, auf die Verballhornung militärischer Traditionen und Gebräuche. Die Mitglieder von Traditionscorps dunn nit scheeße und steche, die dunn bütze un laache, öm de Lück, de Minsche Freud zo maache – in historischen Uniformen und einem Augenzwinkern gegenüber dem Militärischen.

Session und danach

Was macht die Lechenicher Stadtgarde, was machen die Gardisten eigentlich außerhalb der Sessionen? In der heißen Phase des Karnevals eilte die Garde von Höhepunkt zu Höhepunkt und danach öffnet sich kein schwarzes Loch, sondern es reihen sich erlebnisreiche Veranstaltungen unterschiedlichster Art wie auf einer Perlenschnur auf: Feste, Touren mit kulturhistorischen Schmankerln, Gardeappelle, Familienradtour, Reitveranstaltungen, Trainingswochenende, Herrentour, Fußballturnier und, und ... manchmal wünscht man ein wenig mehr Jahr für all die unterhaltsamen, kurzweiligen und interessanten Treffen, Veranstaltungen und Begebenheiten. Die Kameradschaft zwischen den Gardisten findet das ganze Jahr über statt und wird besonders gepflegt.

Interesse geweckt und weitere Infos gewünscht? Kein Problem mit einem Klick sind Sie auf der Webseite unseres stolzen Traditionscorps ...

Aktuelle Mitgliederzahl

      1333




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