Konzentriert bei der Vereidigung (vorne v.l.: Katja Schmitz (Biername Schäng), Nino Reker (Malzbiername Ungestüm) sowie Milan Zimmer (Malzbiername Iggel), Präsident Michael Schmalen, Regimentspfarrer Hans-Peter Kippels
Im Herbst 2006 wurde aus dem Gefolge von Prinz Hermann I. (Kindertollität in Lechenich) auf Anregung von Funkenförderer Helmut Zimmermann, gemeinsam mit dem Kommandanten Engelbert Zepp, die Idee geboren die Funkengarde, die seit 1937 existierte, wieder aufleben lassen. Weit über 60 Funkengrenadiere und Regimentstöchter wurden seit diesem Zeitpunkt vom Präsidenten, der an diesem Tag zum Generalleutnant befördert wurde und der auch zu der Husarenreitergruppe der Funkengarde gehört, vereidigt.
Bürgermeisterin Carolin Weitzel war persönlich zu Besuch im historischen Rathaus und zeigte sich wie immer hoch erfreut ob der starken kontinuierlichen Entwicklung zur Sicherung der Zukunft der Kinder- und Jugendtanzgarde/Funkengarde rut wieß 1936 e.V.
Das Dreigestirn mit Prinz Mirko I., Bauer Tobias („Bauer Tobi das bin ich“) sowie Jungfrau Maike („ich will keine Schokolade“), angeführt von der Prinzenführerin Christiane Euskirchen, ließen es sich nicht nehmen persönlich der Vereidigung beizuwohnen. Neben zahlreichen anwesenden Förderern der Funkengarde, konnten auch weitere Gäste, so unter anderem auch der stellvertretende Diözesanbundesmeister Heiko Kleusch begrüßt werden.
Vereidigt wurden Milan Zimmer (Malzbiername Iggel) sowie Nino Reker (Ungestüm). Unter den wachsamen Augen vom Regimentspfarrer der Funkengarde Hans-Peter Kippels (Kölsche Jung), der nach der Vereidigung mit dr Pappnas die Grenadierhelme krönte. Übergeben wurde symbolisch auch die Knabüs an die neuen Grenadiere, traditionell vom Senatspräsident Frank Güth. Der Senat engagiert sich für die Kinder- und Jugendtanzgarde und Funkengarde seit langer Zeit, speziell auch für unsere Kleinsten. Mit vereidigt wurde Betreuerin Katja Schmitz (Biername Schäng). Der Name Schäng ist in Erinnerung ihres Vaters, der auch im Karneval aktiv war und der Narrenzunft Zeit seines Lebens ebenfalls verbunden.
Besondere Aufmerksamkeit konnte zur Klarstellung des jährlichen Büchsenschießen während dem Funkenschmaus vom stellvertretenden Diözesanbundesmeister Heiko Kleusch zur Interpretation von einem Gewehrschießen zu einem Büchsenschießen erläutert werden.
Befördert wurden zum Fähnrich Katja Schmitz (Schäng), Paul Schmitz zum Hauptmann (dä Elfer), Dietmar Zepp zum Generalleutnant (etzte Plaggekopp). Bei den Siegerehrungen vom letzten Büchsenschießen konnten sich Markus Schmalen (Funkenförderer), Philipp Keldenich (Schwatze Kääl), Dana Rader (Dräumche) sowie Pepe Reker (Janz jenau) in die Siegerlisten eintragen. Wie immer gab es hierzu den Gutschein eines ortsansässigen Fastfood Restaurant „alles was reingeht“.
Den Ausklang feierten dann alle gemeinsam im Funkenkeller im ehemaligen Amtsgericht bei einem zünftigen Kölsch Imbiss. Wir danken für die Gulaschspende vom Haus Germania, Nevin Susa, der Kuchenspende der Frau des Senatspräsidenten Iris Güth, den Kaltgetränken vom Funkenförderer Alex Dewald sowie Brötchen mit öllisch und Flönz von der Ehrenkommandantin Kornelia Zepp.
Nach Ostern trifft man sich wieder zum Funkenschmaus nach der Fastenzeit im Funkenkeller.

Gruppenfoto der Funkengarde mit Funkenförderern, Bürgermeisterin, Dreigestirn und Gästen

